Was ist Tai Chi?

Tai Chi ist hierzulande eine verkürzte Bezeichnung des Tai Chi Chuan.
Als Tai Chi (Taiji) wird zunächst einmal das allgemein bekannte „Yin-Yang-Symbol“ bezeichnet. Es beschreibt den Zustand, in dem Yin und Yang sich in die 1.000 Dinge differenzieren. Es ist das Symbol für das höchste Wirkprinzip. Chuan (Quan) bedeutet wörtlich Faust und wird synonym für die Kampfkünste verwendet.
"Tai Chi Chuan" kann mit "Faustkampf nach dem höchsten Prinzip" übersetzt werden. Es ist eine der drei inneren chinesischen Kampfkünste. Die allgemeine Verkürzung der Bezeichnung auf "Tai Chi" offenbart, dass der Aspekt der Kampfkunst nur noch selten eine Rolle beim Vermitteln und Erlernen des Tai Chi Chuan spielt. Wenn man Tai Chi Übende in ihren langsamen Bewegungen beobachtet, dann fällt es in der Tat schwer, sich vorzustellen, dass diese Bewegungen zu einem Komplex gehören, der im alten China als die Krone der Kampfkünste galt.

Während in den äußeren Kampfkünsten Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Kraft trainiert werden, wird in den inneren Kampfkünsten Offenheit, Durchlässigkeit und Weichheit geübt. Ziel der inneren Kampfkünste ist die Kultivierung des Qi, seine Anreicherung, Vermehrung und Verfeinerung. Dadurch wird die Gesundheit der Praktizierenden wieder hergestellt oder gesteigert. Zudem lernt man, die Prinzipien auch in der Interaktion zu erkennen und sich an diesen auszurichten.

Tai Chi Chuan als Kampfkust erlernen

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